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	<title>Selbstständig und dann?: Wie Freiberufler langfristig erfolgreich werden</title>
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	<description>Wie Freiberufler langfristig erfolgreich werden</description>
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		<title>Working Mums &#8211; rechtfertigt euch nicht mehr&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 13:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Constanze Hacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie möchte man ja nicht noch Werbung für ein Buch machen, dessen Inhalte der eigenen Lebensauffassung durchaus zuwiderlaufen. Aber angesichts der Tatsache, dass dieses Buch zum einen von unserer Bundesfamilienministerin stammt und zum anderen für berechtigten medialen Wirbel sorgt, gehen mir so einige Gedanken zum Thema Selbstständigkeit und Familie durch den Kopf. Immerhin habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie möchte man ja nicht noch Werbung für ein Buch machen, dessen Inhalte der eigenen Lebensauffassung durchaus zuwiderlaufen. Aber angesichts der Tatsache, dass dieses Buch zum einen von unserer Bundesfamilienministerin stammt und zum anderen für <a title="Offener Brief an Familienministerin Schröder" href="http://www.nichtmeineministerin.de/" target="_blank">berechtigten medialen Wirbel</a> sorgt, gehen mir so einige Gedanken zum Thema Selbstständigkeit und Familie durch den Kopf.</p>
<p>Immerhin habe ich den Eindruck, dass zumindest das selbstständige Arbeiten an sich besser mit Kind zu bewerkstelligen ist als eine Anstellung. Das liegt aber sicher nicht daran, dass die Betreuungsinfrastruktur so besonders toll wäre oder Selbstständige in Kindergärten bevorzugt behandelt würden. Es liegt schlicht und ergreifend daran, dass frau Arbeit und Familie besser organisieren und vereinbaren kann, wenn sie ihre eigene Chefin ist. Und all die flexiblen Modelle, die in Deutschland wenn überhaupt in Pilotprojekten getestet oder großen Unternehmen aufgrund internationaler Erfahrungswerte angewandt werden, selbst ausprobieren kann.</p>
<p>Denn Rechtsansprüche &#8211; gleich ob auf einen Teilzeitjob oder einen U3-Betreuungsplatz &#8211; nützen herzlich wenig, wenn sie Theorie bleiben müssen. Der Teilzeitjob entweder eingeklagt werden muss oder das Arbeitszeitmodell nicht mit den Öffnungszeiten der Kita kompatibel ist. Oder frau für den U3-Kindergartenplatz eine halbe Stunde quer durch die Stadt fahren muss. Rechtsansprüche sind Alibipolitik, nicht mehr, sie helfen den Betroffenen wenig.</p>
<p>Genauso wenig hilft es, noch mehr Geld ins System der <a title="Leistungen und Förderungen von Bund und Ländern" href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Familie/leistungen-und-foerderung.html" target="_blank">über 150 Förderinstrumente</a> zu pumpen. Denn trotz der zahlreichen Zuschüsse, Steuererleichterungen und Unterstützungsleistungen steht Deutschland im internationalen Vergleich in puncto Familienförderung schlecht da. Unter anderem auch deswegen, weil manche Leistungen möglicherweise nicht so wirken, wie sie sollen. Stück für Stück sind aus Wahlversprechen neue Förderinstrumente entstanden, Leistungen wurden abgeschafft und wieder eingeführt, geändert und ergänzt. Kein Bereich des Sozialstaats ist heute so unübersichtlich wie die Familienförderung. Familienpolitische Placebos, die mit der Realität von Eltern und Kindern nicht mehr viel zu tun haben? Womöglich.</p>
<p>Es gibt aber noch ein weiteres Problem, das durch das Buch von Frau Schröder noch einmal sehr offensichtlich geworden ist: Das Problem ist, dass man es in Deutschland eigentlich nur falsch machen kann, wenn man Kinder hat. So manch einer sagt: Na, es kann ja wohl nicht so befriedigend und ausfüllend sein, wenn Frau &#8220;nur&#8221; Hausfrau und Mutter ist. Aber die Position, dass es dem Kind schadet, wenn die Eltern (natürlich vor allem die Mutter) arbeiten und es fremd betreut wird, wird mindestens genauso vehement <a title="Blog-Beitrag in clean-record.de" href="http://clean-record.net/2012/04/04/der-deutschen-krippenoffensive-endlich-zeigen-wo-der-harte-grose-hammer-hangt/" target="_blank">vertreten</a>.</p>
<p>Gibt es eine Perspektive? Vielleicht neben mehr Wahlfreiheit einfach mal ein Stück mehr Solidarität und Unterstützung. Das würde schon eine Menge helfen &#8211; den selbstständigen wie den angestellten Eltern, den Berufstätigen und den Hausarbeitern. Wäre gar nicht schwer, oder?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nischenbewohner: Aussterbende Art oder erfolgreiche (Unternehmer-)Zukunft?</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 08:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Constanze Hacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alleinstellungsmerkmal]]></category>
		<category><![CDATA[Nische]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich in Sachen Positionierung beraten lässt, erhält meist den gleichen Ratschlag: Arbeiten Sie an Ihrem Profil, finden Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal. Dabei stellt sich bei Dienstleistern immer wieder heraus, dass dies zwar schwierig ist – sie sich aber umso erfolgreicher vermarkten, je klarer ist, wem sie etwas anbieten. Ich habe Eva Engelken, Wirtschaftsjournalistin und Spezialistin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_299" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.klartext-anwalt.de"><img class="size-thumbnail wp-image-299  " title="Eva Engelken, Inhaberin von Klartext. Kommunikation für Anwälte" src="http://www.selbststaendig-und-dann.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/DSC_8032_kleiner1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Eva Engelken, Inhaberin von Klartext. Kommunikation für Anwälte</p></div>
<p>Wer sich in Sachen Positionierung beraten lässt, erhält meist den gleichen Ratschlag: Arbeiten Sie an Ihrem Profil, finden Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal. Dabei stellt sich bei Dienstleistern immer wieder heraus, dass dies zwar schwierig ist – sie sich aber umso erfolgreicher vermarkten, je klarer ist, wem sie etwas anbieten. Ich habe <a href="http://www.klartext-anwalt.de" target="_blank">Eva Engelken, Wirtschaftsjournalistin und Spezialistin für Anwalts-PR</a>, gefragt, wie ihre Nische aussieht und wie sie diese Nische ausfüllt.</p>
<p><strong>Zunächst einmal auf den Punkt: Was ist deine Nische? </strong></p>
<p>Meine Nische heißt Kommunikationsberatung für Anwälte.</p>
<p><strong>Warum hilft es deiner Meinung nach, Bewohnerin einer Nische zu sein? </strong></p>
<p>Eine Nische ist hilfreich, um sich zu vermarkten. Ich, Eva Engelken, bin die PR-Tante für Rechtsanwälte. Und mein Unternehmen heißt <a href="http://www.klartext-anwalt.de" target="_blank">Klartext. Kommunikation für Anwälte.</a> Das kann sich jeder überarbeitete Anwalt merken.</p>
<p><strong>Es ist wohl kein Zufall, dass dein Buch „Klartext für Anwälte“ so heißt wie dein Unternehmen?  </strong></p>
<p>Nein, das kommt nicht von ungefähr. Erstens habe ich in dem Buch meine gesammelte Lebenserfahrung mit unverständlichem Juristendeutsch verarbeitet – pure Selbsttherapie. Zweitens konnte ich seit dem Erscheinen des Buches jedem potenziellen Kunden ein Exemplar in die Hand drücken, nach dem  Motto „Sie wollen Anwalts-PR? Kann isch!“</p>
<p><strong>Kannst du beschreiben, wie Du deine Nische „Anwalts-PR“ entdeckt hast?</strong></p>
<p>Das hat 2006 begonnen, da habe ich als PR-Beraterin für Kanzleien angefangen. Zunächst als angestellte Account Managerin beim Werbekonzern Ogilvy Public Relations, seit Anfang 2011 selbstständig als Eva Engelken. <a href="http://www.klartext-anwalt.de" target="_blank">Klartext. Kommunikation für Anwälte</a> .</p>
<p><strong>Von der Journalistin zur Expertin für Anwalts-PR – das hat funktioniert? </strong></p>
<p>Ja, denn zunächst habe ich bei Ogilvy vor allem Pressearbeit gemacht. Ich habe Rechtsanwälten geholfen, sich einen Experten-Namen zu machen, indem ich sie als Zitatgeber oder Autoren an Tages- und Wochenzeitungen sowie Magazine vermittelt habe. Das setzte genau die Kombination aus journalistischer Erfahrung und juristischer Ausbildung voraus, die ich als Volljuristin und ausgebildete Wirtschaftsjournalistin mitbrachte. Um einen Rechtsexperten auf Seite 1 des <a href="http://www.handelsblatt.com/" target="_blank">Handelsblatts</a> unterzubringen, muss man wissen, welche Bedürfnisse die Redaktion hat &#8211; und man muss das Rechtsthema verstehen.</p>
<p>Mit der Zeit und stetigem Learning on the Job habe ich mir die Kenntnisse angeeignet, die nötig sind, um Rechtsanwälte umfassend bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit zu beraten.</p>
<p><strong>Allgemein ausgedrückt: Welche Eigenschaften braucht man, um eine Nische perfekt auszufüllen?</strong></p>
<p>Man braucht jeweils die Fähigkeiten und Kenntnisse, um einer speziellen Zielgruppe die Leistungen anbieten zu können, die sie benötigt. In meinem Fall ist es die Kombination von Rechtswissenschaft, Journalismus und Kommunikation, die mich in die Lage versetzt, unbekannte Anwälte zu gefragten Experten zu machen. Jemand, der PR für Kardiologen machen wollte, müsste die entsprechenden Voraussetzungen für diese spezielle medizinische Branche mitbringen.</p>
<p><strong>Fühlst du dich in deiner Nische nicht manchmal eingeengt?</strong></p>
<p>Im Gegenteil. Erstens ist meine Nische sehr gemütlich und lukrativ dazu. Zweitens wächst sie mit: Jedes Mal, wenn ich etwas Neues dazulerne oder mir ausdenke, erweitere ich auch das Dienstleistungsangebot für meine Kunden – und damit meine Nische. Inzwischen ist darin sogar Platz für eine ständige Kooperationspartnerin sowie für jede Menge Netzwerkpartner, die ich nach Bedarf für Aufträge oder Projekte hinzuziehe.</p>
<p><strong>Und was gibt es demnächst Neues aus dem Hause „Klartext – Kommunikation für Anwälte“? </strong></p>
<p>Das Bewegtbild kommt. Vodcasts und TV-Einspieler für Internetauftritte sind ein großer Trend. Alleine auf Youtube werden täglich über 151 Millionen Videos angeguckt, Tendenz steigend. Anwälte sind zwar konservativ, aber zeitversetzt kommen die großen Trends auch bei ihnen an. Also gibt es Bewegtbilder bald auch bei mir. Wird spannend.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der innere Papierkorb</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 10:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Constanze Hacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen Zeitplänen und To-do-Listen ist die Gefahr groß, zu wenig Zeit zur Erholung einzuplanen. Begrenzte Arbeitszeit erhöht den Druck, die vorhandene Zeit bestmöglich auszunutzen. Aber: Der Mensch braucht Pausen, um arbeitsfähig bleiben zu können. Die Diplom-Psychologin und freie Journalistin Inga Rapp  beschreibt in ihrem Gastbeitrag die Möglichkeiten, den Schreibtisch für einige Zeit Schreibtisch sein zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen <em>Zeitplänen</em> und To-do-Listen ist die Gefahr groß, zu wenig Zeit zur Erholung einzuplanen. Begrenzte Arbeitszeit erhöht den Druck, die vorhandene Zeit bestmöglich auszunutzen. Aber: Der Mensch braucht Pausen, um arbeitsfähig bleiben zu können. Die Diplom-Psychologin und freie Journalistin <a href="http://www.ingarapp.de/" target="_blank">Inga Rapp</a>  beschreibt in ihrem Gastbeitrag die Möglichkeiten, den Schreibtisch für einige Zeit Schreibtisch sein zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf den ersten Blick scheinen Unterbrechungen nur unnötig Zeit zu kosten und den Arbeitsfluss zu stören. Langfristig jedoch sparen sie Arbeitszeit ein: Pausen entlasten das Gehirn und den Körper; Arbeit ohne Pausen ist auf Dauer unproduktiv. Das Prinzip funktioniert ähnlich wie bei einem Gummiband: Hält man das Band beständig unter Spannung, wird es schnell spröde und unflexibel. Entspannt man es jedoch regelmäßig, behält es seine Elastizität – und somit seine Leistungsfähigkeit.</p>
<p>Deshalb ist es wichtig, in Pausenzeiten nichts zu tun, was viel Aufmerksamkeit beansprucht. Im wörtlichen Sinne „Hirnloses“ ist hier die bessere Wahl. Sich mal kurz im Stuhl zurückzulehnen, für einen Moment aus dem Fenster zu blicken oder die Wand anzustarren – wie so häufig sind es die kleinen Dinge, die wertvoll sind. Schieben Sie solche Mini-Pausen je nach Bedarf ein.</p>
<p>Vielleicht möchten Sie die wenigen Minuten ja sogar für eine kurze Wahrnehmungsübung in Form einer bewussten „Reise durch Ihren Körper“ nutzen? Dies kann Ihnen gleichzeitig helfen, Verspannungen auf die Spur zu kommen und die Muskeln durch kurze Übungen – etwa Räkeln oder Schulterkreisen – wieder zu lockern. Bewährt haben sich auch Übungen mit „inneren Bildern“: einfach mal für zwei bis drei Minuten an etwas Schönes denken, an das Gefühl der wärmenden Sonne beim Spazierengehen, das Geräusch des plätschernden Wassers rund um die sich sanft wiegende Luftmatratze oder den Geruch von Weihnachtsplätzchen und den Geschmack gut gewürzten Glühweins. Nicht zuletzt sind Atemtechniken jeder Art – beispielsweise aus dem autogenen Training oder dem Yoga – eine gute Möglichkeit, für einen Moment Ruhe zu schaffen und sich innerlich wieder zu sammeln.</p>
<p>Als Faustregel gilt: spätestens alle 90 Minuten eine 15-minütige Pause einlegen! Lassen Sie sich notfalls von einem Kurzzeitwecker oder einer entsprechenden Software daran erinnern.</p>
<p>Ebenfalls ganz wichtig: in der Pause weg vom Schreibtisch! Die räumliche Veränderung verändert auch die innere Perspektive; Distanz zur eigenen Arbeit zu schaffen fällt deutlich leichter, wenn der Monitor mit dem unfertigen Projekt außer Sichtweite ist. Nach einer Viertelstunde Spaziergang um den Block ordnen sich die Gedanken wie von selbst und der Rest der Arbeit geht leicht von der Hand.</p>
<p>Verlassen Sie sich darauf: Ihr Hirn wird während der Pause von ganz allein weiter vor sich hin arbeiten! Sie müssen es nicht unter Spannung halten. Gönnen Sie ihm lieber einen Moment der Ent-Spannung, denn nur so kann es flexibel bleiben. Pausen helfen, die innere Ordnung wieder herzustellen. Ebenso wie beim Ausmisten kann man sich hier ein bisschen vom angesammelten Ballast trennen – ganz im Sinne Kurt Tucholskys, der sagte: „Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb.“</p>
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		<title>Doppelleben – mal anders</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 11:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Constanze Hacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag stammt aus einer wunderbaren Aktion des Netzwerks http://www.texttreff.de , dem „Texttreff-Blogwichteln“ – eine Kollegin schreibt also für das Blog einer anderen. Margit Sies-Gurel, selbstständig als Übersetzerin und Marketing-Betriebswirtin, erzählt hier von den kleinen und größeren Widrigkeiten des Alltags einer selbstständigen Mama. Augenzwinkern nicht ausgeschlossen… &#160; Tiefgarage, 8:00 Uhr morgens. Ich bin mit meinem [...]]]></description>
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<p><em>Dieser Beitrag stammt aus einer wunderbaren Aktion des Netzwerks <a title="http://www.texttreff.de" href="http://www.texttreff.de/" target="_blank">http://www.texttreff.de</a> , dem „Texttreff-Blogwichteln“ – eine Kollegin schreibt also für das Blog einer anderen. <a href="http://www.ms-sprachen.de/" target="_blank">Margit Sies-Gurel</a>, selbstständig als Übersetzerin und Marketing-Betriebswirtin, erzählt hier von den kleinen und größeren Widrigkeiten des Alltags einer selbstständigen Mama. Augenzwinkern nicht ausgeschlossen…</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tiefgarage, 8:00 Uhr morgens.</p>
<p>Ich bin mit meinem Vierjährigen auf dem Weg zum Kindergarten. Der Platz neben uns ist leer.</p>
<p>Er: „Mama, schau mal. Frau X ist gar nicht da.“</p>
<p>Ich: „Ja, die ist wahrscheinlich schon bei ihrer Arbeit.“</p>
<p>Er: „Was macht sie denn?“</p>
<p>Ich: „Ich bin mir nicht sicher. Ich denke, sie arbeitet auch irgendwo in einem Büro, wo sie schreibt und rechnet.“</p>
<p>Er: „Aber warum hat sie denn ihr Büro nicht zuhause, so wie du?“</p>
<p>Gute Frage. Vielleicht muss man sich so ein paradiesisches Dasein erst einmal verdienen &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes?</p>
<p>Wer hat es nicht schon gehört: „Ach, du arbeitest von zuhause aus? Das ist ja praktisch, da hast du ja kaum Kosten.“ Stimmt tatsächlich. Wenn man absieht von den üblichen „Verdächtigen“, die so selbstverständlich sind, dass sie kaum einer Erwähnung bedürfen, zum Beispiel Telefon, Büromaterial und ein paar Fachbücher. Wenn man der Meinung ist, man könne seine Steuererklärung selbst zusammenbasteln und den einen oder anderen Rechtsstreit mit ein paar netten Worten ausbügeln. Wenn man Auto fahren als Privatvergnügen erachtet, nie krank wird und die Arbeit so viel Spaß macht, dass man nicht mehr in Urlaub fahren möchte. Und sich um seine Altersvorsorge in ein paar Jahren kümmert, wenn „der Laden erst mal läuft“ – ja, dann hat man zwar tatsächlich kaum Kosten. Aber mit Sicherheit auch kein erfolgreiches Unternehmen.</p>
<p>Die Zeiten, in denen „Home Office“ assoziiert wurde mit „Heimarbeit“ in Gestalt von bastelnden Hausfrauen, die sich ein Taschengeld für den Friseur verdienten, sind längst vorbei. Neue Berufsbilder und flexible Arbeitszeitmodelle in vielen Branchen haben den heimischen Arbeitsplatz salonfähig gemacht, unter Umständen sogar notwendig. Und es sind aus naheliegenden Gründen natürlich viele Frauen mit (kleinen) Kindern, die hier ihre Chance sehen: mit einer selbstständigen Tätigkeit Kind und Job unter einen Hut zu bringen.</p>
<p>Wer bereits in seinem letzten – kinderlosen – Leben selbstständig war, weiß ja schon, wo der Hase lang läuft und was einen erwartet. Aber kann eine Frau, die kurzzeitig Expertin für Gemüsebreie und Windeldermatitis war, früher oder später wieder ein notwendiges Maß an Professionalität in ihrem ursprünglichen Beruf ausstrahlen? Kann sie. Mit folgenden Hilfen im Gepäck:</p>
<ul>
<li>Professionalität bemisst sich nicht an der wöchentlichen Arbeitszeit, sondern an der Qualität der Arbeit.</li>
<li>Man kann und muss nicht ständig Gewehr bei Fuß stehen. Ein externer Büroservice macht`s möglich. Kein Kunde muss wissen, ob man wirklich gerade in einem Termin ist oder mit Junior beim Impfen.</li>
<li>Viele Kunden haben ein anderes Verständnis von guter Arbeit oder gar Perfektion als man selbst. 85 Prozent aus dem Blickwinkel der eigenen Erfahrung betrachtet, lösen beim Kunden nicht selten bereits Begeisterungsstürme aus. Und selbst wenn „nur“ Anerkennung signalisiert wird, ist dies doch Grund zur Zufriedenheit.</li>
<li>Kinder sind ein Teil des Lebens und sollten nicht verleugnet werden. Auch Kunden haben ein Leben nach Feierabend und für vieles Verständnis. Aber Vorsicht: Gerade bei Neukunden ist Fingerspitzengefühl gefragt. Geschwisterstreit im Hintergrund oder die Spieluhr, die vor der Bürotür ein gepflegtes „Lalilu“ dudelt, erleichtern Honorarverhandlungen am Telefon nicht wirklich.</li>
<li>Das Einzelkämpfer-Dasein beschleunigt selten den Weg nach vorn. Ein Netzwerk qualifizierter Kollegen, die im Bedarfsfall unterstützen, ermöglicht entspannteres Arbeiten und wirkt sich langfristig besser auf die Auftragslage aus als die permanente Jagd nach mitunter schlecht bezahlten Jobs.</li>
</ul>
<p>Und wenn der Sprössling dann statt eines neuen Kinderzimmers lieber „ein Büro“ haben möchte, so „wie ihr da oben“, ja, dann könnte das doch ein Beweis sein für eine gelungene Work–Life-Balance, oder?</p>
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		<title>Alte Ideen fürs neue Jahr</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 11:17:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Constanze Hacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alleinstellungsmerkmal]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Dinge brauchen eine Weile: So wie ein guter Rotwein muss auch so manches neue Projekt eine Zeit lang reifen, bevor die Idee vom Kopf aufs Papier kommt. Das war bei meinem Buch &#8220;Selbstständig und dann?&#8221; so &#8211; und das gilt auch für mein neues Projekt, ein weiteres Unternehmensstandbein ab 2012 aufzubauen. Es wird in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Dinge brauchen eine Weile: So wie ein guter Rotwein muss auch so manches neue Projekt eine Zeit lang reifen, bevor die Idee vom Kopf aufs Papier kommt. Das war bei meinem Buch &#8220;Selbstständig und dann?&#8221; so &#8211; und das gilt auch für mein neues Projekt, ein weiteres Unternehmensstandbein ab 2012 aufzubauen. Es wird in jedem Fall mit Steuern zu tun haben &#8211; was sonst. Aber es wird anders sein als das, was ich bisher als Journalistin, Dozentin und Autorin gemacht habe. Mehr wird noch nicht verraten&#8230; Zum Jahresende ist es aber allemal wichtig, sich mit seiner eigenen Positionierung am Markt zu befassen. Im Alltagsgeschäft bleibt dafür wenig Zeit, man jagt hier und da einem kreativen konzeptionellen Gedanken nach, hat aber kaum Gelegenheit, sich intensiver mit ihm auseinanderzusetzen.</p>
<p>Das sollten Sie zum Jahreswechsel tun: Ihre Kunden sind im Urlaub oder mit anderen Dingen beschäftigt &#8211; und Sie könnten die freie Zeit zwischen den Jahren nun nutzen, Ihre Aufstellung am Markt zu prüfen. Das gilt nicht nur für Ihre Kalkulation, die Sie am besten als erstes auf den Prüfstand stellen, sondern auch für Ihr Dienstleistungsangebot, Ihr Alleinstellungsmerkmal. Hat sich Ihre Kundschaft verändert, sind Auftraggeber weggefallen oder neue hinzugekommen &#8211; womöglich in Bereichen, die Sie gar nicht mehr auf dem Radarschirm haben? Welche Gründe könnte es dafür geben? Gibt es Aufträge, die Ihnen keinen Spaß mehr machen &#8211; und die Sie deswegen in Zukunft nicht mehr annehmen möchten? Daraus ergibt sich zwangsläufig die Frage: Was könnte Ihnen künftig Spaß machen?</p>
<p>Denn eines ist für jeden Freiberufler essentiell: dass er oder sie den Spaß an der Arbeit nicht verliert. Lukrative Aufträge sind eine Sache; wenn Sie sich aber mit solchen Projekten nur noch herumschlagen, weil das Geld hereinkommen muss, sollten Sie in jedem Fall über eine Neupositionierung nachdenken. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Aufstellung für 2012!</p>
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